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NRW-Bildungsserver

In den nächsten drei Jahren werden mehr als 3000 weiterführende nordrhein-westfälische Schulen nach und nach Zugang zum Internet erhalten. Für weitere NRW-Bildungseinrichtungen gilt dasselbe. Vor dieser Ausgangslage hat sich eine Arbeitsgruppe "NRW-Bildungsserver" gebildet, die im Sommer einen ersten "Vorschlag für die pädagogische Konzeption des NRW-Bildungsservers" vorgelegt hat. "Leitvorstellungen" werden entwickelt: das Konzept der Arbeitsbereiche, das Konzept der Patenschaften und das Konzept der Eröffnung unterschiedlicher Sichten. Das Projekt soll zunächst in einer Pilotphase erprobt werden, über deren Beginn jedoch noch keine Aussagen gemacht werden.

Der konzeptionelle Vorschlag sowie nähere Informationen können beim Landesinstitut für Schule und Weiterbildung in Soest angefragt werden (Herr Wolfgang Weber oder Herr Dr. Karl-Heinz Hochwald).

Arbeitskreis Archivalien der Erwachsenenbildung

Mit dem Ziel, Fundorte von Archivbeständen zur Erwachsenenbildung zu verzeichnen und einer interessierten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, haben sich das Forschungsinstitut für Arbeiterbildung (Recklinghausen), das Deutsche Institut für Erwachsenenbildung (Frankfurt) und das Archiv für Erwachsenenbildung im Wolfgang-Schulenberg-Institut für Bildungsforschung und Erwachsenenbildung (Oldenburg) zu einem ‘Arbeitskreis Archivalien der Erwachsenenbildung’ zusammengefunden.

Der fehlenden Transparenz hinsichtlich der überlieferten Bestände und Nachlässe soll mit einer fragebogengestützten Erhebung entgegengearbeitet werden, die ein Fundortverzeichnis von Archivalien der Erwachsenenbildung ermöglichen und den Aufbau einer kontinuierlich gepflegten Datenbank in Gang bringen soll.

Durch die aktive Bestandserhebung sollen zudem persönlichen und korporativen Inhabern von Archivalien Hinweise gegeben werden, welche Archive bzw. archivführenden Institutionen für eine sachgerechte Sicherung und Erschließung von historisch überlieferten Materialien der Erwachsenenbildung in Frage kommen.

Für Hinweise auf Ihnen bekannte Nachlässe und Archivbestände sind Fragebögen entwickelt worden. Diese sind erhältlich über Franz-Josef Jelich, Forschungsinstitut für Arbeiterbildung (02361/57034) oder über Willi B. Gierke, Archiv für Erwachsenenbildung in NdS (0441/58769).

Psychologie im Internet. ZPID präsentiert erweitertes Fachinformationsangebot im WWW

//www.uni-trier.de/zpid/
Unter der Adresse http://www.uni-trier.de/zpid/ hat die ZPID ihre Fachinformationsdienste jetzt auch im World Wide Web wesentlich erweitert. Die ZPID-Homepage bietet Informationen zu allen ZPID-Produkten und zum Literatursuchdienst sowie Verweise auf die mit der ZPID kooperierenden Datenbankanbieter und Verlage. Darüber hinaus hat sich die ZPID das Ziel gesetzt, auch im Internet ihrem Namen als Zentralstelle gerecht zu werden und sammelnd, ordnend und wegweisend Übersicht über internationale psychologierelevante Informationen zu schaffen. Mit strukturierten, regelmäßig aktualisierten Verweisen auf elektronische Publikationen, Datenbanken und "gute Adressen" aller Art will die ZPID künftig Wissenschaft und Praxis auch die Navigation im Internet erleichtern und schnelleren Zugang zu nützlichen professionellen Psychologie-Informationen ermöglichen.

So ist ab sofort das von der ZPID herausgegebene Verzeichnis Inventory of European Longitudinal Studies in the Behavioral and Medical Sciences; Update 1990-1994 im Volltext im Internet komfortabel recherchierbar. Die Zentralstelle wünscht sich für diese neuen Aufgaben möglichst viele internet-aktive Kolleginnen und Kollegen als "freie Korrespondenten", die der ZPID eigene und andere interessante Internet-Informationen per E-Mail melden an zpid@zpid.uni-trier.de.

Neben ausführlichen Beschreibungen der ZPID-Produkte und Dienstleistungen (mit Bestelladressen und einem Anfragebogen des Informationsvermittlungsservice der ZPID) finden sich auch die Direktzugänge zu den ZPID-Datenbanken.

Einen wichtigen Platz nehmen die nach Sachgruppen gegliederten und kommentierten Verweise der Rubrik "Psychologie im Internet" ein. Dieses Angebot wird (idealerweise mit Unterstützung von interessierten Kollegen) regelmäßig erweitert und aktualisiert werden. In Vorbereitung sind weitere ZPID-Verzeichnisse im WWW: die Verzeichnisse zur aktuellen Reportliteratur und den Diplomarbeiten, die der ZPID jeweils von den Hochschulinstituten in Deutschland, Österreich und der Schweiz gemeldet werden; ferner die Liste der Zeitschriften, die regelmäßig für die ZPID-Datenbanken gesichtet bzw. ausgewertet werden. Diese Verzeichnisse werden mit Links zu den entsprechenden Hochschulinstituten bzw. den Verlagen im Internet versehen.

Bernd Preuss
ZPID - Universität Trier
Universitätsring 15
D-54296 Trier
Tel: 0651/201-2028
Fax: 0651/201-2071
e-mail: preuss@zpid.uni-trier.de

8. Fortbildungsseminar für Bibliothekare/innen in Berlin

Vom 21. bis 24.4.1997 findet in der HVHS Jagdschloß Glienicke in Berlin das 8. Fortbildungsseminar für Fachreferenten/-innen der Erziehungs- und Bildungswissenschaften statt. Anmeldungen müssen bis 1. März 1997 schriftlich bei der HVHS, Königstr. 36B, 14109 Berlin, eingehen. GIB-news wird in der nächsten Ausgabe ausführlich das Programm vorstellen, über das man jetzt schon bei Frau Christa Hoffmann (Tel: 030/8050184) oder Frau Monika Wederhake-Gottschalk (0231/7554024) Informationen einholen kann.