Einleitung


Die 8. Fachtagung der GIB griff ein hochaktuelles und vieldiskutiertes Thema auf, die sogenannte "virtuelle Lehre". Insgesamt vier Projekte wurden vorgestellt, ein Beitrag musste krankheitsbedingt ausfallen. Der ausgefallene Beitrag von Herrn Philipp steht nun zumindest über diese Dokumentation zur Verfügung. Gleichzeitig fehlt vorläufig noch ein gehaltener Beitrag (Franz-Josef Jelich: "edupolis. Eine virtuelle Konferenz zum Thema Internet und politische Bildung") in der Dokumentation, der aber hoffentlich später noch integriert werden kann.

Wie bei der Tagung einer Fachgesellschaft mit Herkunft aus dem Feld der Dokumentation zu erwarten, standen Projektberichte im Vordergrund, die sich mit der Problematik der retrievalorientierten Speicherung von Online-Ressourcen für die Lehre befassen. Ausserdem finden sich aber auch Erfahrungsberichte von zwei in die Praxis umgesetzten Modulen, ein Lehrgang und eine Konferenz, die als virtuelle Veranstaltungen konzipiert sind.

Die Dokumentation der 8. Fachtagung der GIB erscheint nicht mehr als gedruckter Band, sondern nur noch in der vorliegenden elektronischen Form. Die Entscheidung für die Reduzierung auf die Online-Publikation geht u.a. darauf zurück, dass sich die GIB-Fachtagung in den letzten Jahren mit einer sinkenden Teilnehmerzahl konfrontiert sah und damit einher gehend auch das Tagungsprogramm schrittweise verkürzt wurde. Hinzu kommt, dass bei kleineren Tagungen auch die Bereitschaft der Referenten sinkt, ihren Beitrag in Form eines schriftlich ausgearbeiteten Redetextes zu liefern. Diese Dokumentation stützt sich daher mit einer Ausnahme (günstiger Weise handelt es sich um den Beitrag, der nicht mündlich vorgetragen wurde) lediglich auf die Folien, die zur Illustration der Vorträge angefertigt wurden.

Die Herausgeber gehen davon aus, dass der Informationsgehalt der Folien hinreichend ist, um nicht nur den Tagungsteilnehmern eine Rückbesinnung zu ermöglichen, sondern auch dem interessierten "Neuleser" einen Eindruck der gehaltreichen Vorträge zu vermitteln. Einen ausgleichenden Vorteil bieten Online-Dokumentationen ja immerhin, indem die Möglichkeit zur Kontaktaufnahme mit dem Autor per email unmittelbar gegeben ist. Ein Beitrag liegt als PDF-Dokument vor, benötigt also den inzwischen ja weit verbreiteten Adobe-Acrobat-Viewer.

Für die Herausgeber            Alexander Botte

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