World Wide Web und Multimedia


Der technische Hintergrund


Übersicht - Was wird erklärt?

Graphik Video Sound
proprietäre
Standards
GIF
	
	
offene
Standards
JPEG MPEG
	


Motivation - Warum diese technischen Details?

Will man die Möglichkeiten, die das Internet und insbesondere das World Wide Web bieten, nutzen, so kommt man ohne ein gewisses Maß an Kenntnis über die technischen Hintergründe nicht aus. Für das Erstellen von einfachen Seiten, die lediglich ein paar Informationen in Form von Texten enthalten sollen, reicht es aus, sich ein wenig mit der Dokumentbeschreibungssprache HTML, der HyperText Markup Language, auszukennen. Designerische Fähigkeiten sind dabei gar nicht erforderlich, da ein HTML-Dokument lediglich Aussagen über die Grundstruktur des Textes beinhaltet, die Gestaltung der Seite letztendlich jedoch dem darstellenden Browser überlassen wird, also dem Programm, das den HTML-Code liest, interpretiert und (mehr oder weniger) geeignet darstellt.

Geht es jedoch darum, Inhalte multimedial aufzuarbeiten und zu präsentieren, will man also Sound, Graphik und Video nutzen, so bietet das World Wide Web auch dafür viele Möglichkeiten. Die Einbindung entsprechender Quellen in das selbstverfaßte HTML-Dokument gestaltet sich sehr einfach: Die meisten Browser können heutzutage Grafiken direkt in die Seiten einbinden, Klänge und Videosequenzen kann man digitalisiert mindestens über Links auf die entsprechenden Dateien zur Verfügung stellen. Sobald man jedoch auf diese Möglichkeiten zurückgreift, kommt man um eine genauere Kenntnis der entsprechenden Technik, wie beispielsweise Graphik-, Video- und Soundformate, Übertragungstechnik etc. nicht herum. Zum Beispiel spielt das Graphikformat eine wichtige Rolle zum einen für die Qualität der Darstellung, zum anderen aber auch für die Größe der die Graphik beinhaltenden Datei. Diese aber beeinflußt wiederum die Übertragung über die Netze vom Server zum Client. Als Grundregel gilt hier:

Je höher der Anspruch an die Qualität ist, desto größer ist die Quelldatei, desto längere Übertragungszeiten muß man in Kauf nehmen.

Auch wir standen zunächst vor dem Problem, die für unsere Zwecke geeignete Technik auszuwählen. Schließlich soll die Zeit, die man mit einem Lernsystem arbeitet, nicht zu 80 Prozent mit dem Laden der Quellen aus dem Netz vergehen. Andererseits ist die Qualität der Präsentation ein wichtiges Kriterium für die Nutzbarkeit der Anwendung. Da diese Probleme vor jedem stehen, der ein Lernsystem mit multimedialen Effekten im World Wide Web zur Verfügung stellen möchte, haben wir unserem Beispiel diese technischen Erläuterungen hinzugefügt.


A.G., 14-01-96