Das Softwarepacket, welches ich verwendet habe heißt samba-1.9.13.tgz und ist auf den aktuellen Linuxdistributionen mit Sicherheit zu finden. Besteht die Möglichkeit Dateien über das Internet zu kopieren, kann man das Packet z.B. auch auf unserem FTP-Server "ftp.educat.hu-berlin.de" finden. Außerdem kann man sich dort ein dazugehöriges Textfile kopieren, welches genau wie die gepackte Software zur Zeit im Verzeichnis pub/unix/linux/ liegt.
Man wechselt in die root ( / ) des Dateibaumes und entpackt von dort aus das Packet:tar -xzf samba.1.9.13.tgz
Alle Dateien werden beim entpacken sofort in die vorgesehenen Verzeichnisse kopiert.
Ab diesem Moment stehen auch die Hilfeseiten zur Verfügung, die man mit dem Befehl "man samba" angezeigt bekommt.
Am besten startet man diese gleich mit hochfahren des Systems. Dazu werden wir in der Datei /etc/rc.d/rc.local folgende Einträge vornehmen:
echo "Running smbd... (samba -FileServer-)"
/usr/sbin/smbd &
echo "Running nmbd... (samba - Nameservice )"
/usr/sbin/nmbd &
192.xxx.xxx.10 rechnername
localnet 192.xxx.xxx.0
smbclient \\rechnername\benutzername
Dabei ist "rechnername" der Name des Linux - Rechners und "benutzername" ist der Name eines eingetragenen Nutzers des Linux - Systems. Eine Besonderheit gibt es noch. Linux interpretiert "\" als Escape - Zeichen. Das bedeutet nichts weiter, als daß der Befehl so aussehen muß:
smbclient \\\\rechnername\\benutzername
Nachdem man diesen Befehl bestätigt hat, hoffen wir inständig auf das Erscheinen folgender Zeilen:
Server time is Mon Feb 19 00:28:50 2010
Timezone is UTC+1.0
Password:
Da wir als Root arbeiten (müssen wir auch) gilt hier das root - passwort, auch wenn als "benutzername" nicht root eingetragen ist. Keine Angst, das ist keine Sicherheitsslücke, sondern nur eine Besonderheit. Wir wollen sowieso nur testen. Geben wir also das Passwort ein ! Erscheint als nächstes folgendes Prompt:
smb: \>
haben wir es geschafft. Sie können sich die Vereichisstruktur des Verzeichnsses anschauen. Beachten sie aber, daß Sie als root arbeiten und alles dürfen. Eins ist aber sonnenklar, der Server läuft jetzt und arbeitet korrekt, und wir können ihn jetzt mit exit wieder verlassen.
Die Vorbereitung auf der LinuX - Seite ist damit abgeschlossen.
Weiter mit der Installation für WfW
Jens-Uwe Schönfelder 19.2.1996