Taktik des Spiels
Ohne Taktik gäbe es schnell ein Knäuel aus Spielern, aus dem die Scheibe
nicht mehr vor und nicht zurück käme.
Deshalb versuchen die meisten Mannschaften die Scheibe entlang
der Seitenlinie zu werfen und der
Fänger
muß im richtigen Augenblick starten,
um die Scheibe zu fangen.
Diesen Spielzug nennt man aufgrund seiner "fließenden Bewegung"
Flow.
Ist nun aber der Weg über die Seitenlinie versperrt,
spielt man die Scheibe durch Pässe über die Mitte zur anderen Seite. Dies ist ein
Swing,
ein "Schwingen" der Scheibe.
Damit die Spieler sich nicht so einfach zuspielen können,
wird ähnlich wie in anderen Ballsportarten mit
Zonen- oder Manndeckung
gearbeitet.
- Bei der Zonendeckung bewacht einer der Spieler einen bestimmten
Raum des Spielfeldes. Sie wird vorwiegend bei ungünstigen Spielverhältnissen,
z.B. Gegenwind, benutzt, um die Gegenspieler dazu zu bringen,
einen riskanten Wurf über die Zonendeckung zu unternehmen,
der dann "vom Winde verweht" wird.
- Bei der Manndeckung wird ein bestimmter Spieler bewacht (Gilt auch für Frauen ;-).
Meist deckt der
Marker
eine Seite ab und der Verteidiger beim Fänger die andere.
- Bei der sogenannten
Sideline-Defense
läßt der Marker jedoch die Seitenlinie offen und deckt nur den Raum hinter sich,
also die Mitte des Spielfeldes ab. Der Verteidiger läßt seinem Fänger
viel Platz hinter dem Marker, so daß er eher die vom Marker freigelassene Seitenlinie
erreichen kann. Dadurch verhindert er, daß sein direkter Gegenspieler in eine Position
kommt, in der er leicht angespielt werden kann.
Um all diese Deckungsarten zu erschweren, sollte die Scheibe möglichst
"in den Lauf" des Spielers und nicht auf einen stehenden Spieler gespielt werden.
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zuletzt geändert 20.06.96 JG