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Mit E-Mail machen Sie im Prinzip nichts anderes als mit der konventionellen
Briefpost auch: Sie schreiben und empfangen Briefe. Voraussetzung für
die Benutzung von E-Mail ist, dass Sie eine persönliche Zugangsberechtigung zum Internet haben (einen "Account"). Diesen Zugang bekommen Sie entweder über einen kommerziellen "Provider" oder - als Hochschulmitglied - kostenfrei beim Rechenzentrum Ihrer Universität.
Genauere Erklärungen
für das Einloggen, besonders fürs erste Login, gibt z.B. der
"Computerleitfaden"
des Rechenzentrums der Humboldt-Universität (http://www.hu-berlin.de/rz/compleit/99/5.html).
Dort erhalten Sie auch Informationen zum Ändern Ihres Passwortes.
E-Mails bearbeiten (lesen, schreiben, beantworten, weiterleiten, ...) können Sie auf drei Arten: entweder auf einem Unix-Rechner des Rechenzentrums, auf Ihrem eigenen Computer oder auf einem beliebigen Rechner im WWW.
1) auf einem Unix-Rechner des Rechenzentrums (z.B mit
dem Mail-Programm PINE)
In diesem Fall bearbeiten Sie Ihre E-Mail direkt auf dem entsprechenden
zentralen Computer, während Sie online sind.
Vorteile: Sie können von beliebigen Rechnern irgendwo auf der
Welt über das Internet (online) auf Ihre E-Mail zugreifen. Die Mail
bleibt in Ihrem gesicherten "Postfach" (Mail-Account) und ist
nicht von Unbefugten einsehbar. Sie sparen Speicherplatz auf Ihrer eigenen
Festplatte.
Nachteile: Sie müssen sich zunächst über eine Telnet-Verbindung
in den Rechner des Rechenzentrums einwählen. Während Sie
Ihre E-Mail bearbeiten, bleiben Sie am Netz ('online'). Das kostet ggf. Online- und
Telefongebühren.
Eines der Mailprogramme, die Sie dafür nutzen können, ist PINE. Hier erhalten Sie eine Kurzeinführung in dieses Programm.
Sie haben auch bei der Arbeit mit PINE die Möglichkeit, einzelne E-Mails auszudrucken. Das ist allerdings ein wenig komplizierter.
2) auf Ihrem eigenen Computer (z.B. mit den Mail-Programmen Eudora,
Netscape Mail, Microsoft Mail oder Pegasus Mail)
In diesem Fall können Sie mittels eines speziellen Verfahrens (POP="Post Office Protocol) Ihre E-Mail direkt auf der Festplatte Ihres PCs schreiben oder bearbeiten.
Vorteile: Sie müssen sich nicht jedesmal über Telnet mit dem
Mailserver verbinden, die nötigen Einstellungen werden nur anfangs einmal in Ihrem Mailprogramm eingetragen. Sie sind nur kurzzeitig - beim Verschicken der geschriebenen E-Mail bzw. dem Herunterladen eingegangener E-Mail - am Netz (online), in der übrigen
Zeit arbeiten Sie nur auf Ihrem eigenen Rechner (offline) und sparen ggf. Geld.
Nachteile: Sie können nicht von anderen Rechnern aus auf die zuhause liegende Mail zugreifen. Fremde Benutzer Ihres Windows-PCs können unter Umständen Ihre E-Mail lesen oder Mail unter
Ihrem Namen verschicken.
Ein Beispiel für diese Art von Mailprogrammen erhalten Sie in der Kurzeinführung in Netscape Mail.
3) auf einem beliebigen Rechner, welcher Internetanschluß und die Möglichkeit im WWW zu surfen bietet.
Es wird ein normaler Browser benötigt (z.B. Konqueror, Netscape, Internet Explorer)
Auch in diesem Fall bearbeiten Sie Ihre E-Mail direkt auf dem entsprechenden zentralen Computer, während Sie online sind.
Vorteile:
Sie können von beliebigen Rechnern irgendwo auf der Welt über das WWW auf Ihre E-Mail zugreifen (beliebte Anwendung:
Sie sind in Irgendwo im Urlaub, gehen in das nächste Internet Cafe und bearbeiten Ihre Mail). Die Mail bleibt in Ihrem
gesicherten "Postfach" (Mail-Account) und ist nicht von Unbefugten einsehbar. Alle Übertragungen sind verschlüsselt,
d.h. ihre Mail kann auch während Sie sie bearbeiten nicht von Unbefugten gelesen werden.
Das Drucken der Mail ist derselbe Vorgang wie das Ausdrucken jeder anderen Webseite.
Nachteile:Da alles online geschieht, fallen wieder Gebühren an.
Ein Beispiel für diese Art der Mailbearbeitung erhalten Sie in dieser Kurzeinführung in Mailman.
Genau wie bei der konventionellen Briefpost müssen Sie Ihre E-Mail mit Angaben über Absender und Empfänger versehen. Dazu müssen Sie natürlich die entsprechenden E-Mail-Adressen auch kennen.
Jede E-Mail-Adresse setzt sich zusammen aus dem Benutzernamen und
dem Namen der E-Mail-Domain, über die man ans Internet angeschlossen ist, wobei die beiden durch ein @ ('At'-Zeichen, auch 'Klammeraffe' genannt) miteinander verbunden sind.
Beispiel:
| h1017dhz@.rz.hu-berlin.de | (die eigentliche E-Mail-Adresse) |
| politt@.rz.hu-berlin.de | (die leichter lesbare 'Alias'-Adresse) |
Das Verfassen eines Briefes verläuft bei allen Mail-Programmen ähnlich. Hier finden Sie ein Beispiel für das Schreiben einer E-Mail mit 'PINE' und das Schreiben einer E-Mail mit Netscape Mail.
1a (für PINE): Stellen Sie eine Telnet-Verbindung zum Unix- Rechner des Rechenzentrums her.
ACHTUNG: Wenn dies Ihre erste Verbindung ist, müssen Sie jetzt Ihr Passwort ändern!
Starten Sie - mit der Eingabe "pine" - das Mailprogramm
PINE. Sie landen dort automatisch auf der Eingangsseite. Machen
Sie sich mit dem Programm vertraut.
Hier finden Sie eine Kurzeinführung.
Nutzen Sie die Hilfe-Funktion des Programms und lesen
Sie die Erläuterungen.
1b (für Netscape Mail): Hier finden Sie eine Kurzeinführung in Netscape Messenger.
Machen Sie sich mit dem Programm vertraut.
2. Wenn Sie sich etwas auskennen, können Sie Ihre erste Post verschicken
(oder vielleicht schon empfangene Post lesen).
Vorschläge hierzu:
Schreiben Sie eine E-Mail an Ihre Kursnachbarin / Ihren Kursnachbarn!
Schreiben Sie eine E-Mail an einen Teilnehmer des Parallel-Proseminars
(Einzelne Adressen müssten Sie bereits in der Teilnehmerliste finden,
bzw. einige von Ihnen müssten inzwischen auch eine Mail von der anderen
Gruppe erhalten haben).
Schreiben Sie eine Mail an die Dozenten oder das Modellversuchs-Team: modellversuch@educat.hu-berlin.de
Haben Sie Bekannte an der Humboldt-Universität, denen Sie eine E-Mail
schicken möchten? Auf den Homepages der einzelnen Abteilungen oder
der Homepage der Humboldt-Universität (http://www.hu-berlin.de/) finden
Sie Hinweise auf persönliche Seiten und E-mail-Adressen.
3. Informieren Sie sich, wie Sie eine gesuchte E-Mail-Adresse finden können, und probieren Sie die Suche an einem Beispiel aus.
4. Machen Sie sich mit den Möglichkeiten vertraut, die Ihnen Mailing-Listen bieten.
5. Sie können sich auch einzelne Mails oder "Anlagen" (attachments) auf Ihren lokalen Rechner herüberholen und dort ausdrucken.
Eine Einführung in die Arbeit mit E-Mail erhalten Sie i.a. beim
Rechenzentrum Ihrer Universität, für die Humboldt-Universität
z.B. im "Computerleitfaden":
http://www.hu-berlin.de/rz/compleit/99/10.html.
Dieser ist auch als Broschüre erhältlich:
Rechenzentrum der Humboldt-Universität zu Berlin: Computerleitfaden
für Studierende
Meistens bieten die Rechenzentren der Universitäten auch ausführlichere Hintergrundinformationen über die Arbeit mit E-Mail;
so z.B. die Humboldt-Universität unter folgenden URLs:
http://www.hu-berlin.de/inside/rz/comm/mail/email.html und
http://www.hu-berlin.de/inside/rz/comm/mail/internet.html
Weitere Einführungen in die Arbeit mit Netscape Mail:
Ein Kurs von Stefanie Sauer: http://web.urz.uni-heidelberg.de/Ausbildung/Unterlagen/Internet/sbkurs/mailkurs.html
Eine Einführung von Markus Kölle: http://www.horb-ut.fds.bw.schule.de/mail/einf.htm
Lesenswerte Literatur:
Levine, John R., Carol Baroudi, Margaret Levine Young und Arnold Reinhold: "Internet
E-Mail für Dummies", Bonn [u.a.] 1997.
Gieseke, Wolfram: Das E-Mail Einmaleins, Düsseldorf 1996 (hauptsächlich
zum Mailprogramm "Eudora").
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Haben Sie Fragen - Anregungen - Kritik? Bitte schreiben Sie an: modellversuch@educat.hu-berlin.de
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