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Grundsatz: No Panic !!!
Das ist der wichtigste Satz, den man sich am Anfang seiner Computerkarriere
immer wieder klar machen muß. Ein Computer ist kein mysteriöses
Etwas, sondern ein sehr nützliches Werkzeug und "Denkzeug", das
Ihnen das Arbeiten erleichtert, Ihnen lästige Routine- und Organisationsarbeiten
abnimmt und Ihnen sogar (mit einer Netzanbindung) neue Kommunikations-
und Informationsmöglichkeiten eröffnen kann.
Es gibt unterschiedliche Computer mit sehr unterschiedlichem Aussehen und
unterschiedlicher Bedienung / Anwendung / Struktur. In den Grundstrukturen
gibt es jedoch große Übereinstimmungen:
Jeder Computer besteht aus
1. Hardware (den Geräten / dem Zeug, das man anfassen kann)
und
2. Software (den Programmen, die das Arbeiten ermöglichen).
Zu Ihrem PC (Personal Computer) gehören i.a. folgende Bestandteile:
ein Kasten, in dem eigentlich so alles passiert, was der Computer kann.
In diesem Kasten befindet sich ein Teil der "Hardware" (so z.B.
die Festplatte, d.h. das Ding, auf dem -fast- alles gespeichert wird;
häufig auch eine Soundkarte, welche dann die Geräusche macht,
die der Computer von sich gibt, z.B. bei Spielen).
An dem Gehäuse befindet sich der Einschaltknopf. Drückt man diesen,
so "fährt der Computer das Betriebssystem hoch", wie man
in der Fachsprache sagt, d.h. es werden alle Grundeinstellungen vom Computer
selbständig geladen, damit man mit ihm arbeiten kann. Der Einschaltknopf
ist gleichzeitig auch der Ausschaltknopf.
Mit Hilfe der Tastatur, die ähnlich wie eine Schreibmaschinentastatur aussieht, aber noch über weitere Tasten und Möglichkeiten verfügt, gibt man Befehle ein und schreibt Texte.
ist das kleine ovale Ding mit den zwei (oder drei) Tasten zum Drücken "Klicken". Sie ist ein sehr nützliches Hilfsmittel, das die Tastatur ergänzt und es ermöglicht, Befehle / Anweisungen zu geben, ohne die Tastatur zuhilfe nehmen zu müssen. Mit der Maus kann man z.B. Programme starten, indem man auf bestimmte kleine Bildchen (Symbole / "Icons") klickt, die man auf dem Monitor sieht. Diese Ansammlung kleiner Bilder, die verschiedene Programme symbolisieren und gleich am Anfang auf dem Bildschirm auftauchen, gehören zur "graphischen Oberfläche".
ist das Ding, das fast wie ein Fernsehgerät aussieht. Dort kann man i.a. lesen was man so alles mit dem Computer angestellt hat (welche Befehle man gegeben hat, welchen Text man geschrieben hat, wie die selbstgezeichnete Grafik aussieht, ...). Manchmal kann man auch gar nichts lesen, obwohl der Computer angeschaltet ist. Das liegt dann meistens daran, daß jemand den Bildschirm ausgeschaltet hat. (Der hat nämlich noch einen eigenen Schalter.) Also regen Sie sich nicht auf und gucken Sie noch mal in Ruhe nach.
Das Betriebssystem ist notwendig, damit ihr Computer arbeitet. Es ist die
übergeordnete Software, die alles andere steuert. Es sorgt z.B. dafür,
daß der Monitor und die Tastatur (und viele andere Komponenten, wie
Maus, Drucker, Laufwerke usw.) miteinander arbeiten können. Die
Hauptaufgabe
eines Betriebssystems ist es jedoch, die Abarbeitung von
Programmen zu steuern
und zu überwachen. Das heißt, das System
verwaltet alle auf
dem Rechner vorhandenen Programme und sorgt dafür,
daß sie auch
ungestört und gleichzeitig arbeiten können.
Es gibt verschiedene Betriebssysteme, z.B. MS-DOS, Linux oder auch Windows
95 (Win95) und Windows NT. Sie sehen verschieden aus, und die Arbeit mit
ihnen ist ebenfalls unterschiedlich. Allen gemeinsam ist: Das Betriebssystem
ist die Grundlage ihrer Arbeit am Computer. Ohne das Betriebssystem läuft
nichts. Es wird zuerst eingeschaltet (auch wenn Sie das manchmal gar nicht
merken) und als letztes ausgeschaltet.
Bei den meisten heutigen Computern tritt das Betriebssystem für den normalen Benutzer fast gar nicht in Erscheinung (es ist aber trotzdem vorhanden, sonst würde nichts laufen!!). Stattdessen gelangt man nach dem Starten gleich in eine graphische Oberfläche, d.h. man sieht auf seinem Bildschirm viele kleine Bilder ("Icons"), die verschiedene Programme symbolisieren, und eine sogenannte Startleiste, mit der man unter anderem auch Programme starten kann.
Es gibt eine Fülle verschiedener Programme /Anwendungen:
Die bekanntesten sind Textverarbeitungsprogramme, Grafikprogramme, Tabellenkalkulationsprogramme, Datenbankprogramme und natürlich diverse
Spiele. Sie können logischerweise nur mit den Programmen arbeiten,
die Sie auch haben (die auf Ihrem Rechner installiert sind). Weitere Programme
können Sie erwerben (meistens für Geld! Es gibt aber auch kostenlose.),
wobei Sie zwischen verschiedenen Herstellern wählen können. So
gibt es z.B. eine Fülle unterschiedlicher Textverarbeitungsprogramme,
unter denen Sie sich eins aussuchen können (meistens haben Sie allerdings
schon eins, das auf Ihrem Computer vorinstalliert ist. Aber wenn
nicht - Sie schaffen es ja auch, unter mehr als 50 Shampoos eins für
sich auszuwählen).
Diese Anwenderprogramme sind hierarchisch unterhalb des Betriebssystems
angeordnet. Man geht also immer folgendermaßen vor: Erst Computer
anschalten, dann das Betriebssystem hochfahren (lassen), dann das gewünschte Programm starten und die Arbeit mit diesem Programm beginnen. Noch wichtiger
ist es allerdings, beim Beenden die umgekehrte Reihenfolge einzuhalten!
Alle Programme und Dateien (z.B. selbstgeschriebene Texte, Grafiken,
eingescannte Fotos, gesammelte Datensätze usw.), die sich auf Ihrem
Computer befinden, müssen natürlich irgendwo aufbewahrt / gespeichert
sein. Die üblichen Aufbewahrungs-"Schränke" sind zum
einen Ihre Festplatte (meistens Laufwerk C:) und zum anderen verschiedene
Disketten (meistens Laufwerk A:).
Sinnvollerweise befinden sich in diesen Schränken allerdings noch
Ordner und Unterordner, so daß Sie Ihr Zeugs auch vernünftig
ablegen und wiederfinden können. Das System, mit dem Sie sich Ihre
Schränke, Ordner und Unterordner angucken, sie "umräumen"
und neue einrichten können, ist ein Dateiverwaltungssystem. Natürlich
(wie auch anders) gibt es viele verschiedene: den Norton Commander, den
Windows Datei-Manager, den Windows Explorer ... Sie tun aber alle dasselbe:
Sie helfen Ihnen, Ordnung in Ihren Kram zu kriegen und die Übersicht
nicht zu verlieren.
Am Ende seiner Arbeit mit dem Computer muß man natürlich alle Programme, mit denen man gearbeitet hat, beenden, als letztes das Betriebssystem (z.B. Win95). Danach kann man den "Power"-Knopf drücken und der Computer geht aus.
Um mit dem Computer sicher umgehen zu können, muß man bestimmte Grundfertigkeiten beherrschen, so z.B.:
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