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Zurück zum Kapitelanfang Speichern und Wiederfinden von Dateien

Einführung:

Damit man Dateien, wie zum Beispiel Dokumente am nächsten Tag oder in 3 Wochen noch bearbeiten/anschauen/verändern kann, muß man sie abspeichern. Das bedeutet, man ist selber dafür verantwortlich, wo man sein Dokument hinlegt!

Achtet man nicht darauf, und speichert es einfach irgendwohin, ist es genauso, als ob ich ein Blatt Papier in einen großen Stapel von Blättern stecken würde. Also, wo ist mein Blatt jetzt?

Wer damit zurechtkommt, frei nach dem Motto "Nur das Genie beherrscht das Chaos", kann dies natürlich tun, wird aber spätestens dann Probleme bekommen, wenn mehrere Leute an einem Computer arbeiten und Dateien löschen, die sozusagen "sinnlos" und an falschen Orten herumliegen.

Inzwischen gibt es zwar auch schon Hilfsmittel, um verlorengegangene Dateien zu finden, doch besser ist es, gleich Ordnung zu schaffen.

Um Dokumente sinnvoll abspeichern zu können, sollte man sich einen privaten Verzeichnisbaum anlegen. Folgende Einführung hilft ihnen dabei: Der Umgang mit Dateien und Ordnern

Speichern:

In fast jedem Programm gibt es heute schon einen Speicher-Button. Das ist ein kleines Bildchen mit einer Diskette darauf. Drückt man nun dieses, dann wird die aktuell bearbeitete Datei in einen voreingestellten Pfad gespeichert. Möchte man diesen Pfad aber selber bestimmen, d.h. in einen bestimmten Ordner (den man vorher angelegt hat) die Datei abspeichern, so muss man im Menü eine Option namens Speichern unter ... suchen. Daraufhin bekommt man folgende Dialogbox:

Im Feld Speichern in stellt man den Pfad ein, unter dem die Datei gespeichert werden soll. Danach gibt man der Datei einen Namen im Feld Dateiname. Dieser besteht aus dem eigentlichen Namen, einem Punkt und einer Endung, dem sogenannten Dateityp. Meist ist dieser im Feld Dateityp schon voreingestellt. Manchmal muss man dies jedoch noch selbst nachholen, deshalb hier nun ein kleine Übersicht über die verschiedenen Dateitypen:

Dateityp:
Eine Datei kann sowohl reiner Text oder aber auch z.B. ein Bild sein. Da dies jedoch 2 völlig verschieden Dinge sind, muss so eine Datei in einem bestimmten Format bzw. Dateityp (man kann beide Begriffe verwenden) abgespeichert sein. Dies übernimmt das entsprechende Programm meist selbsttätig. Damit der Computer auch feststellen kann, ob dies nun ein Bild oder ein Text ist, muss die Datei einen Namen bestitzen, der einen Punkt enthält und folgend 3 Buchstaben hat. Innerhalb dieser 3 Buchstaben wird der abgespeicherte Dateityp bzw. das Format bezeichnet. So gibt es z.B.

Zum Speichern von ... Dateityp Beschreibung
Texten doc steht für Dokument, wird von dem Programm Microsoft Word verwendet.
sdw wird von dem Programm Staroffice verwendet.
rtf steht für Rich Text Format, dieser Dateityp kann von fast allen textverarbeitenden Programmen gelesen werden und ist somit so eine Art Universalsprache zum Abspeichern von Texten
txt steht für Text, Dateien mit dieser Endung sind Textdateien, die nur aus Buchstaben und Zahlen bestehen. D.h. es gibt keine Formatierung wie kursiv oder unterstrichen. Diese Art von Dateien kann man immer und überall lesen.
Bildern gif sind alles Dateitypen, in denen Bilder abgespeichert werden können. Je nach Anforderung an das Bild werden unterschiedlich Formate benutzt. So kann man im WWW ausschliesslich Bilder sehen, die im Format gif oder jpeg abgespeichert sind.
tif
jpeg
bmp u.v.m.
Seiten fürs WWW htm bzw. html steht für Hyper Text Markup Language, Dateien mit dieser Endung werden im WWW verwendet und werden mit einem Browser gelesen.
Tabellenkalkulationsdateien xls wird von dem Programm Microsoft Excel verwendet,
sdc wird von dem Programm Staroffice (Starcalc) verwendet
Programmen exe steht für execution=Ausführung, so nennt man Dateien unter Windows, die eigenständige Programme und somit ausführbar sind.
gepackten Dateien zip Dateien mit dieser Endung sind gepackte Dateien. D.h. ihre Grösse wurde mit einem bestimmten ZIP-Programm verkleinert, so dass man diese Dateien auf z.B. eine Diskette speichern kann.

Das bedeutet also, dass fast jedes Programm seinen eigenen Dateityp besitzt. Das Problem dabei ist jedoch, dass nicht jedes Programm alle Dateitypen lesen kann. Zum Beispiel in der Textverarbeitung: Das Microsoft Word Programm kann kein Starofficetyp (.sdw) lesen. Um dies zu umgehen, benutzen viele Leute Dateitypen wie rtf, um immer flexibel zu sein. Diesen Typ muss man dann allerdings in dem Feld Dateityp extra einstellen.

Wiederfinden:

Um eine Datei wiederzufinden, muß man nur wissen, in welchem Ordner diese abgespeichert wurde. Hat man nur den Speicher-Button gedrückt, kann man nun auf eine längere Suche gehen. Hat man jedoch die Datei sinnvoll in einen Ordner abgespeichert, benötigt man nur noch das Wissen, in welchem Ordner die Datei ist. Man klickt mit der Maus im Menü auf die Option Datei öffnen ... , stellt daraufhin den Ordnernamen ein und schon ist die Datei zur Hand.


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