| Vorbemerkung | |
| 2.1. | Filtersoftware: RCASi und Cybersitter Seitenindizierung und Stringsuche |
| 2.2. | PICS - platform for internet content selection |
"Ich würde mir nicht mal dann die Mühe machen, das Thema zu diskutieren, ob die Belange von Schwulen und Lesben ein Thema sind, das für Jugendliche geeignet ist ... wir filtern alles heraus, was mit Sex zu tun. Sexuelle Orientierung (hat mit Sex zu tun) deshalb, weil Sex in dem Begriff auftaucht."(1)
Exkurs: Proxy-Server
Bei der Übertragung von Internet-Seiten haben der Sender-Rechner und der Empfänger-Rechner im allgemeinen keine direkte, physikalische Verbindung. Der gewünschte Inhalt wird von einem Rechner dem Internet zur Verfügung gestellt und erreicht den Empfänger auf Umwegen über andere Rechner, den Routern; man spricht von einer virtuellen Verbindung. Für den Empfänger macht das keinen Unterschied: Er wählt sich bei einem nahegelegenen Rechner ein und nimmt den Dienst so in Anspruch, als ob er vom ursprünglichen Sender käme. Einen solchen Rechner, der einen Dienst nur scheinbar zur Verfügung stellt (und ihn dabei eigentlich nur vermittelt) bezeichnet man als Proxy-Server.
"Unbegrenzter Zugang zum WWW ist ein politischer Alptraum. Ihre Bücherei könnte zehntausende Dollar für Internethardware und -training ausgeben und dann von wütenden Eltern geschlossen werden, die bereit sind, zur Presse und zum Stadtrat zu gehen, weil ihr Kind in der Bücherei pornographisches Material gesehen hat."(3)