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Das Alexander-von-Humboldt GymnasiumAdresse & Telefonnummer : Oberspreestr. 173-181 12555 Berlin Telefon: 6571366 / 6572038 Lage Das Alexander-von Humboldt Gymnasium liegt im Südosten Berlins im Stadtbezirk Köpenick. Nahe der Schule befinden sich der Köllnische Platz, das Köpenicker Schloß und Alt-Köpenick (mit dem durch den Hauptmann von Köpenick bekanntem Rathaus). Geschichte Die Schule wurde 1929 von Max Taut (1884-1967) im Bauhausstilerrichtet und als Oberlyzeum "Dorotheenschule" (nach einer Figur aus Goethes Werk "Herrmann und Dorothea") eröffnet. (Die Baukosten betrugen 1715660 Reichsmark, die Gesamtkosten beliefen sich auf 2450000 Reichsmark.) Ansicht von der Oberspreestr. (1930)Schon damals boten sich vielfältige Möglichkeiten an der Schule : naturwissenschaftliche Lehr- und Übungssäle, Zeichensäle, Werkräume, ein Ruderkasten sowie ein Rundfunkzimmer. Ansicht Schulhof (1930)1939 erfolgte die Umbenennung in "Eichendorff-Schule". Während des Krieges und danach bis 1946 wurde der Schulbetrieb eingestellt, da man das Gebäude als Krankenhaus und für die Unterbringung Verwundeter nutzte. Nach 1946 zogen Schüler und Lehrer der Hegelschule in die Gebäude ein. 1958 erfolgte eine Vereinigung mit der Nansen-Schule zu "Oberschule Köpenick". 1959 (im Jahr der Humboldt-Ehrung) wurde die Schule in Alexander-von-Humboldt-Oberschule umbenannt. Zu DDR-Zeiten war die A.v.H. eine Erweiterte Oberschule (EOS). Im Gebäude waren gleichzeitig die Volkshochschule und die KJS für Wasserfahrsport (Rudern, Segeln, Kanu) und Fußball (l. FC Union). Als aus dem ehem. Mädchen-Lyzeum eine "gemischte" Schule wurde, teilte man die Turnhalle und baute aus der Tribüne der Halle Umkleideräume für die Jungen. Am Haupteingang ist ein Keramikrelief von Rudolf Belling aus dem Jahre 1928 angebracht: Die Heilige Dorothea verteilt Brot an Flüchtlinge. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands 1990 wurde sie ein Jahr später das 1. Gymnasium Köpenicks. Das Schulgebäude steht heute unter Denkmalschutz. Haupteingang Oberspreestr. (heute) |