Berthold Brechts Lebenslauf 
 
1898 Eugen Berthold Friedrich Brecht am 10. Februar geboren in Augsburg   
Mutter: Sofie, geb. Brezing (geb. 8.9.1871)   
Vater: Berthold Friedrich Brecht (geb. 6.11.1869), zuletzt Direktor der Haindlschen Papierfabrik   
Wohnung: "Auf dem Rain 7" (heute Gedenkstätte)
1900 Bruder Walter am 29. Juni geboren   
Umzug in die "Bleichstraße 2"
1911 Caspar Neher Brechts Klassenkamerad
1912 Komfirmation
1913 Erste Publikationen in der Schülerzeitschrift "DIE ERNTE"
1914 Gedichte, Erzählungen, Rezensionen und Aufsätze im "ERZÄHLER" (literarische Beilage der "AUGSBURGER NEUESTEN NACHRICHTEN")   
In der "MÜNCHEN-AUGSBURGER ABENDZEITUNG" erscheinen die "Augsburger Kriegsbriefe"
1917 "Notabitur", ab 20. April Kriegsdiensthelfer
1918 - 19 Sanitätssoldat in Augsburg   
"Baal". Dramatische Biographie
1919 "Trommeln in der Nacht". Komödie
1920 Erste Reise nach Berlin. Die Mutter stirbt am 1. Mai
1921 "Im Dickicht". Stück
1922 Dramaturg an den Münchner Kammerspielen   
Kleistpreis für "Trommeln in der Nacht"
1923 "Leben Eduards des Zweiten von England". Historie   
(nach Marlowe, gemeinsam mit Lion Feuchtwanger)
1924 - 26 Übersiedung nach Berlin   
Regisseur an Max Reinhardts Deutschem Theater,   
"Berlin Mann ist Mann". Lustspiel 
1927 "Bertold Brechts Hauspostille". Gedichte
1928 - 29 "Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny". Oper   
"Die Dreigroschenoper"   
"Der Flug der Lindberghs". Radiolehrstück für Knaben und Mädchen (späterer Titel: Der Ozeanflug) 
1929 "Das Badener Lehrstück vom Einverständnis".
1929 - 30 "Der Jasager" und "Der Neinsager". Schulopern   
"Die heilige Johanna der Schlachthöfe". Stück
1930 Beginn der Publikationsreihe "Versuche", u. a. mit einem Teil des "Fatzer"-Fragments   
"Die Ausnahme und die Regel". Lehrstück   
"Die Maßnahme". Lehrstück
1932 "Die Mutter". Stück (nach Gorki)   
"Die drei Soldaten". Ein Kinderbuch
1932 - 34 "Die Rundköpfe und die Spitzköpfe". Stück
1933 Emigration nach Svendborg in Dänemark, später Schweden und Finnland
1933 - 34 "Die Horatier und die Kuratier". Lehrstück für Kinder
1934 "Dreigroschenroman"
1936 - 37 "Die Gewehre der Frau Carrar". Stück
1938 "Leben des Galilei". Schauspiel   
"Die Geschäfte des Herrn Julius Caesar". Roman   
"Gesammelte Werke" in zwei Bänden (London)   
"Furcht und Elend des III. Reiches". 24 Szenen   
"Das Verhör des Lukullus". Hörspiel
1938 - 40 "Der guten Mensch von Sezuan". Parabelstück
1939 "Mutter Courage und ihre Kinder". Chronik   
"Svendborger Gedichte"
1940 "Herr Puntila und sein Knecht Matti". Volksstück
1941 Exil in den USA   
"Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui". Stück
1942 - 43 "Die Gesichte der Simone Machard". Stück
1944 - 45 "Schweyk im zweiten Weltkrieg". Stück   
"Der kaukasische Kreidekreis". Schauspiel
1947 Rückkehr aus den USA nach Zürich   
Bearbeitung und Aufführung der "Antigone" in Chur
1948 Rückkehr nach Ostberlin
1949 Aufführung von "Mutter Courage und ihre Kinder" in Berlin am 11. Januar   
Gründung des Berliner Ensembles im September   
"Kalendergeschichten"   
Wiederaufnahme der 1933 unterbrochenen Reihe der "Versuche"   
"Die Tage der Commune". Stück
1950 "Die Verurteilung des Lukullus". Oper
1951 "Der Hofmeister". Komödie (nach J. M. R. Lenz)
1953 "Turandot" oder "Der Kongreß der Weißwäscher". Fragment   
"Buckower Elegien"
1953 - 59 Gesamtausgabe der "Stücke" in zwölf Bänden   
(Beginn der 40bändigen Ausgabe)
1954 Das Theater am Schiffbauerdamm wird Spielstätte des Berliner Ensembles: Eröffnung mit "Don Juan" nach Moliere
1956 am 14. August gestorben in Berlin
1957 "Schriften zum Theater"
1960 2000. Aufführung der "Dreigroschenoper" in New York
1961 "Flüchtlingsgespräche"
1969 "Texte für Filme"
1973 "Arbeitsjournal" 1938 - 1955
1975 "Tagebücher" 1920 - 1922
1981 zum 25. Todestag "Briefe"
1988 ff. zum 90. Geburtstag "Große kommentierte Berliner und Frankfurter Ausgabe"
 
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