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Locus Ausgabe Nr.7WegrufNachruf für vier glorreiche Mitarbeiter die Schluß machenDas Abizeugnis naht, und diese Ausgabe ist wohl die letzte, die unter Mitwirkung von Stephan Lange (SL), Stephan Süß (StS), Martin Große (matte), Manuela Kubisch (MK) und Cornelia Jahn (caro) entstanden ist. Fangen wir mit Conny (der jahnschen) an. Ihre kritischen und engagierten Artikel, deren Ziel die Verbesserung des Schullebens war, haben nicht selten den Anstoß zu heftigen Diskussionen gegeben. Trotz einigen Ärgers mit der Schulleitung blieb sie ein liebenswerter Typ mit Ecken und Kanten, der sich auch nicht scheute, einen Großteil der Arbeit an der Abi-Zeitung zu übernehmen. Von ihrem Engagement zeugen auch ihre selbstlosen Aktionen für die Interessen der Schülerzeitung gegenüber der Schulleitung. Obwohl sie auf Grund von Zeitmangel die Redaktion leider vor ein paar Monaten verlassen hat - ein großes Dankeschön! Als Conny ging, kam Manuela (die kubische), die im letzten Jahr zu uns gestoßen ist. Sie hat uns alle immer wieder mit ihrem Charme in den Bann gezogen. Unser V.i.S.d.P. (Verantwortlicher im Sinne des Pressegesetzes) Martin (der große) war, genauso wie Stephan und Stephan und Conny, ein Patriot der ersten Stunde. Neben seinem tollen Haarschnitt ist er durch seine informativen Artikel über den Rechtsradikalismus bekannt, beliebt und berühmt geworden, und prägte somit endscheidend den LOCUS-Stil. Im übrigen hat er ein schönes Haus im Grünen, in dem wir ihn sogar besuchen durften. Stephan S. (der süße) war derjenige, der sich immer für Drogen und Wissenschaft interessierte und metaphysischen Weitblick zeigte, als er uns anno 1993 zusammenführte. So schrieb er die ungewöhnlich intellektuell anmutende Kultserie "Spotlight on Wissenschaft". Er war der moralische, ethische und sittliche Kopf unserer Zeitung. Sein weiterer Lebensweg wird von ökologisch und bioenergetisch hochgesteckten Zielen geprägt sein. Stephan L. (der lange) war derjenige, der am meisten untern uns zu leiden hatte. Immer unserer nervenden Anwesenheit ausgesetzt, blieb er bei jedem Redaktionstreffen bis zum Schluß. Ohne ihn, seinen Computerkenntnissen und Verbindungen zu Herrn von Schwedler, wären wir nie zu dem geworden, was wir heute sind. Als fleißiger Pionier kümmerte er sich um das Layout und die Produktion der multimedialen Ausgaben. Seine Ideen bereicherten unsere Artikel immer wieder, obwohl er selten selbst zur Feder griff. Auch ihn hat die Perspektivlosigkeit der heutigen Jugend erfaßt, und er weiß noch nicht, wie es nach dem Zivildienst weitergeht.
Foto : ein Teil der Locus Redaktion (Franziska Deutsch, Stephan Süß, Cornelia Jahn,Martin Grosse, Gunter Meinhardt, Stephan Lange)
An den Anfang errinnern sich noch alle Patrioten der ersten Stunde. Irgendwann hing ein kleiner, unscheinbarer Zettel am schwarzem Brett - die Einladung zum ersten Treffen. Es war nicht der erste Versuch, eine Schülerzeitung an dieser Schule auf die Beine zu stellen, aber der erste, der nicht im Sande verlief. Das Ergebnis könnt ihr mehr oder weniger regelmäßig in den Händen halten. Mit dieser ersten Generation geht auch ein ziemlich großes Stück LOCUS, aber so ist es halt, das Leben, das Universum und der ganze Rest... GUN |