
"Brecht hat mich gelehrt, keine Interviews zu
geben. Oder nur, wenn man was zu sagen hat."
Käthe Reichel
"Brecht ist in seinen Nerven, in seinem Blut vom
Grauen der Zeit durchdrungen."
Herbert Jhering (Kritiker), Berliner Börsenkourier 1922
"Privat kannte ich ihn nicht. Ich glaube, da kannten
ihn sowieso nicht so sehr viele. Nur die Freunde aus der Jugend.
der Neher und auch der Busch. Und die Frauen."
Geschonneck
"Aber Brecht bleibt bei mir.Ich habe ihn nicht
immer verstanden. Aber ich liebe ihn. Er wird mein lezter Atemzug sein."
Geschonneck
"Nein, Brecht war eher hilflos. Das machte ihn
auch für Frauen so anziehend."
Manfred Wekwerth
"Er hat die Menschen zu Schluß wirklich
in Leute eingeteilt, mit denen er reden würde und solche, mit denen
er nicht reden würde. Shakespeare zum Beispiel war
jemand, mit den er geredet hätte.
Manfred Wekwerth
"Brecht selber wußte darum, daß nicht
alles in einem Menschen auf einen Nenner zu bringen ist, daß Abseitiges
bleibt, ohne daß es das Wesen in Frage stellt."

"Ich schwanke sehr mich der Literatur zu verschreiben.
Bisher habe ich alles mit der linken Hand gemacht. Ich schrieb wenn
mir etwas einfiel."
"Ich, der ich nichts mehr liebe / Als die Unzufreidenheit
mit dem Änderbaren / Hasse auch nichts mehr als /
Die tiefe Unzufreidenheitmit dem Unveränderlichen"
"Schiller ist ein Weltgenie ohne Wert"
"Wie Poiret und Paquin einer halben Erde die Moden der Kleider diktieren, so werde ich, Bert Brecht, der Erde Theater plus Film diktieren. Ich gebe eines Tages von meinem Lotterbett aus ein kleines Zeichen, und alle werden gierig in meine Vergewaltigung stürzen"
"Wenn ich meine Spesen nenne/ Vor dem ewigen Gericht/
Fragt sich´s, ob ich dann noch brenne/
Vielleicht brenne ich auch nicht"
"In aller ihrer Richtlosigkeit zeigen die Demonstrationen der Arbeiterschaft immer noch, daß hier die aufsteigende Klasse ist."