Eileen Gray
Architektin und Designerin

Kristina Kempe
Sartre Gymnasium
Kunstkurs 12 E 95/96, Herr Paproth
Berlin, den 20.April 1996

Gliederung
1. Zeitgeschichtliche Einführung
2. Einordnung der Künstlerin
3. Kindheit, Jugend und Studienjahre prägten das Leben der Künstlerin
4. Eileen Grays künstlerische Laufbahn im Zeichen der Lackarbeiten
5. Entwicklung zu einer Meisterin der Architektur
6. Späte Anerkennung
7. Epilog
8. Persönliche Stellungnahme
9. Quellenangabe
1. Zeitgeschichtliche Einführung
Die Emanzipation des Bürgertums im 19. Jahrhundert war nicht gleichzeitig eine Voraussetzung für die Frauenemanzipation. Die Rechte der Bürgerinnen waren gegenüber denen der Bürger sehr stark eingeschränkt. Außer der Arbeit innerhalb der Familie hatten Frauen nur die Möglichkeit, als Schauspielerin, Sängerin, Tänzerin oder Prostituierte in der &Öumlffentlichkeit eine Stellung einzunehmen. Der Anteil an Malerinnen und Schriftstellerinnen war nur sehr gering. Der Weg zu einer selbständigen beruflichen Position in eine Welt, die von Männern beherrscht wurde, war sehr schwierig. Durch soziale und politische Kontakte versuchten die Frauen, sich einen Einstieg in die Politik und das Bildungswesen zu verschaffen.
Obwohl die Frauen durch Kinder und Familie in ihrer beruflichen Entwicklung benachteiligt waren, machten sie doch immer durch ihre künstlerischen, wissenschaftlichen und sozialen Leistungen auf sich aufmerksam. So darf auf gar keinen Fall der Beitrag der Frauen zur Entwicklung des Industrial Designs vergessen werden. Seit etwa Mitte des 19. Jahrhunderts wendeten sie sich gemeinsam mit den Männern dem Kunstgewerbe zu. Es bildeten sich aber keine eigenständigen Frauengruppen. Die Künstlerinnen arbeiteten an der Seite ihrer Kollegen. Oft waren sie aber in Liebe und Ehe mit ihnen verbunden.
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts waren kaum Arbeiten von Kunstgewerblerinnen vertreten. Im Gegensatz dazu hatten Arbeiterinnen und weibliche Angestellte durch eine verstärkte Teilnahme am Arbeitsprozeß bessere Möglichkeiten, in der Gesellschaft Anerkennung zu finden. Vor allem in den Arbeiterkreisen war es notwendig geworden, sich aufgrund der Not und Armut von bürgerlichen Wertvorstellungen zu trennen.
Trotz der Unterdrückung der Frau im 19. Jahrhundert ist der Anteil an Malerinnen relativ hoch. Sie stammten meist aus großbürgerlichen Kreisen und besuchten die Kunst-akademien in Paris, München, Dresden oder Wien. Obwohl viele der Künstlerinnen hochbegabt waren, war die Malerei oft nur ein Hobby für sie. Nur ein geringer Anteil von ihnen machte Karriere.
Die meisten Künstlerinnen waren in Wien vertreten. Dort wurde ihnen nämlich ein weniger streng geregeltes Leben als in anderen Großstädten ermöglicht. So studierten an der Wiener Kunstgewerbeschule verhältnismäßig viele Frauen, die vorwiegend aus den Meisterklassen von Koloman Moser und Josef Hoffmann stammten.
In Deutschland um 1900 war München neben Dresden die wichtigste Wirkungsstätte für fortschrittliche Maler und Kunsthandwerker. Doch hier gab es einen großen Unterschied z.B. zu Wien. Es herrschte nämlich eine starke Dominanz der Männer in fast allen geistigen und künstlerischen Bereichen. Schöne und intelligente Frauen waren zwar gern gesehen, aber weniger im kreativen Bereich.
Der Erste Weltkrieg machte einen großen Einschnitt in die Weiterentwicklung der Frauenemanzipation. Jetzt übernahm die Frau die Rolle der trauernden Mutter und Ehefrau, um die Söhne und Männer, die im Krieg getötet worden waren. In den frühen zwanziger Jahren waren sie Fabrikarbeiterinnen und Mitverdienerinnen, um den Lebensunterhalt der Familie zu sichern, die ständig von Arbeitslosigkeit bedroht wurde. Zu den Frauen, die in den zwanziger Jahren auf dem Gebiet des Designs eine herausragende Rolle spielten, wird auch Eileen Gray gezählt.
Die Städte Paris und Berlin sind für ihre ideenreichen "Golden Twenties" sehr berühmt geworden. Die Frauenemanzipation schien ihren Höhepunkt erreicht zu haben. So gab es jetzt berühmte Künstlerinnen, Tänzerinnen, Sängerinnen, Filmstars und Designerinnen. Vertreter für die Designerinnen der zwanziger Jahre sind Eileen Gray und Charlotte Perriand in Paris sowie Lilly Reich und Ruth Hildegard Geyer-Raack in Berlin.
2. Einordnung der Künstlerin
Unabhängigkeit und Emanzipation - Ideen, die sowohl im Leben wie auch im Werk der irischen Künstlerin zum Ausdruck gekommen sind.
Die irische Architektin und Designerin gehört zu den Art-Déco-Vertretern, die eher der Moderne folgten und damit so etwas wie eine Außenseiterrolle einnahmen.
Sie war in Frankreich neben Charlotte Perriand und Le Corbusier eine Künstlerin, deren Arbeiten denen der holländischen Gruppe "De Stijl" und dem Bauhaus sehr nahestanden.
3. Kindheit, Jugend und Studienjahre prägten das Leben der Künstlerin
Eileen Gray wurde am 9. August 1878 in Irland auf dem Familiensitz Brownswood bei Enniscorthy in der Grafschaft Wexford als jüngste unter fünf Geschwistern geboren. Sie stammte aus einer wohlhabenden und vornehmen Familie. Ihre Eltern waren Eveleen Pounden Gray und James Maclaren Smith. Ihr Vater war Hobbymaler. Den größten Teil ihrer Kindheit verbrachte Eileen Gray auf dem alten Brownswoodhaus und in London, wo ihre Eltern ein Stadthaus in Kensington besaßen.
Ihre Mutter, die sie respektierte, brachte ihr gute Manieren und das Gefühl für soziales Verhalten bei. Aber Eileens Liebe galt dem Vater, der sie die Liebe zur Freiheit lehrte. Gemeinsam mit ihm unternahm sie viele Reisen. Oft besuchte sie ihn in Deutschland oder Italien, wo der Vater, abgewandt von seiner Frau den Rest seines Lebens verbrachte. Sein Leben erschien Eileen frei und voller Abenteuer.
Wie es für eine Tochter aus adligem Haus üblich war, beschränkte sich ihre Erziehung auf einen Privatlehrer. Auf ein gutes Benehmen wurde sehr viel wert gelegt. Zu Eileens Bedauern zählten intellektuelle Fähigkeiten weniger. In Dresden besuchte sie die Schule zur sprachlichen und musikalischen Ausbildung. Schon von früher Kindheit an verachtete Eileen jede Zurschaustellung von Reichtum oder Stand. Ihr war der Sinn für soziale Gerechtigkeit regelrecht angeboren. Eileens Mitgefühl galt den weniger Privilegierten. Eileen Gray selbst war eher zurückhaltend und schüchtern, was leicht als überheblich mißverstanden wurde. Ihr Drang nach Freiheit, Unabhängigkeit und Ungebundenheit hielt sie ihr ganzes Leben davon ab zu heiraten oder eine dauerhafte Bindung einzugehen.
Als Eileen Gray 1900 ihre erste Reise nach Paris unternahm, war sie gleich von der Stadt begeistert. In London besuchte sie die standesgemäße Kunstakademie, die Slade School of Fine Arts.
1902 ließ sie sich dann in Paris nieder, wo sie ihr Kunststudium an der Ecole Colarossi, später an der Académie Julian antrat. 1905 lebte sie in London, in dem Stadthaus in Kensington. In dieser Zeit sah sie zum ersten Mal Lackarbeiten im Laden von Mr. D. Charles. Später erlernte sie in der Londoner Dean Street die Lackkunst.
Schließlich kehrte sie 1906 nach Paris zurück. Dort lernte sie den japanischen Studenten Sougawara kennen, der für die Weltausstellung Restaurationen asiatischer Lackarbeiten angefertigt hatte. Später erlernte sie von ihm die Lackkunst und arbeitete auch mit ihm zusammen.
Im Jahre 1907 ließ sie sich in der Rue Bonaparte Nr. 21 nieder und lebte dort bis zu ihrem Tod.
4. Eileen Grays künstlerische Laufbahn im Zeichen der Lackarbeiten
Aus eigener Initiative startete Eileen Gray eine unabhängige Künstlerkarriere mit der anspruchsvollen Lackkunst. Schon im Jahre 1913 stellte sie ihre ersten erfolgreichen Lackarbeiten in dem Salon des Artistes Décorateurs aus. Unter diesen Arbeiten befanden sich verschiedene Lackpaneele und ein Wandschirm, betitelt "Le Magicien de la Nuit (Der Zauberer der Nacht).
Daraufhin wurde der Modeschöpfer und Kunstsammler Jacques Doucet auf sie aufmerksam. Der damalige Modepapst Frankreichs war nicht nur ein berühmter Modekünstler, sondern sammelte auch gern Gemälde, Möbel und alte Bücher. Er wurde Eileen Grays erster bedeutender Mäzen. Doucet kaufte ihre Arbeiten später, weil er ihre Kreativität bewunderte.
Die Arbeit mit Lack faszinierte die Künstlerin. Diesen Werkstoff trug sie auf Holz auf, füllte dessen feine Risse in der Maserung auf und schliff es ab. Danach überzog sie es mit einer Schicht dünner Seide und trug einen Leimanstrich auf. Anschließend folgte der Lackiervorgang mit dem Auftragen von zwanzig oder noch mehr Schichten. Nach dem Trocknen und Abreiben wurde den letzten Schichten die Farbe beigemischt. Zum Anfang konnte Eileen Gray nur mit wenigen Farben, wie vor allem Schwarz, Orangerot und Brauntönen, arbeiten. Durch eine lange Bearbeitung des Materials erzielte sie einen perfekten, tiefen Glanz. Weiterhin experimentierte die Lackkünstlerin mit Oberflächenstrukturen, verwendete Metallplättchen, Perlmutteinlagen und schnitt Reliefs heraus oder ritzte Zeichnungen ein.
Bei ihren vielen Experimenten mit ständig neuen Farben und Zwischentönen, war ihr größtes Ziel , ihre Lieblingsfarbe Blau herzustellen. Obwohl ihr viele andere Lackkünstler erklärten, daß es unmöglich sei, einen reinen Blauton zu erreichen, gelang es ihr schließlich doch, die Palette der erhältlichen Farben zu erweitern. Sie arbeitete mit abstrakt wirkenden symbolischen Motiven und graphischen Formen. Die Herstellung von Lackmöbeln und Wandschirmen machte ihren Namen nach und nach bekannt.
1914 beendete sie für Jacqes Doucet den Lackparavent "Le Destin". Hierbei handelte es sich um einen vierteiligen Wandschirm. Auf der Vorderseite des Wandschirms befanden sich zwei Jünglinge, wobei einer von ihnen einen verhüllten alten Mann auf seinen Schultern trug. Auf der Rückseite befand sich ein abstraktes Muster. Die Künstlerin verwandte Silber auf tiefrotem Grund.
Eileen Gray entwarf für Doucet auch den "Lotus"-Tisch. Die vier Beine gestaltete sie als die Stengel einer Lotuspflanze, deren Blüten eine viereckige Platte trugen. Es entstand ein Kontrast zwischen dem Weiß der Blüten und dem tiefgrünem Lack. An den Kanten wurden Schlaufen angebracht, durch die sich grüne Seidenkordeln zogen. An deren Ende hing eine von einer Bernsteinkugel beschwerte Quaste.
Ein Jahr später kehrte sie zusammen mit dem japanischen Handwerker Sougawara nach London zurück, wo sie als Ambulanzfahrerin tätig war. Eileen Gray siedelte dann 1917 endgültig nach Paris über und erhielt ihre ersten Aufträge.
Von 1920 bis 1924 beschäftigte sie sich mit der Einrichtung einer Wohnung in der Rue de Lota für die Modedesignerin Madame Mathieu-Lévy. Dieses Projekt war für Eileen Gray eine große Herausforderung. Ihre Idee bestand darin, die Wände mit Lackpaneelen zu verkleiden und eine dunkle, intime und exotische Umgebung für die Mischung aus Lackmöbeln, afrikanischer und alter Kunst zu schaffen, mit der die Wohnung ausgestattet werden sollte. Zu diesem Zeitpunkt entstand auch die Konzeption ihres berühmten "Block"-Wandschirms. Die "Block"-Wandschirme zählen zu den augenfälligsten Erfindungen der irischen Künstlerin. Sie konnten als verstellbare, bewegliche Wände verwendet werden, die eine Untergliederung des Raums ermöglichten. Weiterhin erweckten sie durch eine geschickte Verteilung von Dichte und Leere, Masse und Transparenz den Eindruck von optischer und skulpturaler Leichtigkeit.
Viele entworfene Teppiche von Eileen Gray fanden bei der Einrichtung der Wohnung Verwendung. Für die Beleuchtungskörper, die neue geometrische Formen bildeten, verwendete sie Lack, Straußeneier und Pergament. Zu den entworfenen Möbelstücken für "Rue de Lota" gehörten z. B. ein Schreibtisch in schwarzem Lack und ein niedriges, langgestrecktes Bücherregal.
Extravagant war das "Pirogue"- Sofa, eine Liege in der Form eines Kanus auf zwölf Kufen in braunem Lack. Solch eine Form hatte es noch nie zuvor in der Geschichte des Möbeldesigns gegeben. Dieses Projekt verschaffte Eileen Gray einen riesigen Erfolg. Ihre Arbeiten fanden in der Presse große Beachtung.
Im Mai 1922 eröffnete sie eine eigene Galerie Jean Désert in der Rue de Faubourg-Saint-Honoré Nr. 217, um dort ihre Arbeiten zu verkaufen.
Man konnte Möbel, Wandbehänge, Lampen, Sofas, Spiegel und Teppiche besichtigen. Zu ihren Lieblingsmaterialien gehörte alles was spiegelte, leicht und exklusiv wirkte. Mit Lack, Metall und Lochblech kreierte sie elegante Interieurs. Nur selten aber konnten die kostspieligen Lackmöbel verkauft werden. Einfacher war der Verkauf von Wandbehängen und Teppichen. Eileen Gray besaß für die Teppichproduktion eine Werkstatt. Ihre Teppichentwürfe waren höchst individuell, abstrakte künstlerische Versuche.
5. Entwicklung zu einer Meisterin der Architektur
Als Eileen Gray 1923 ihr Projekt "Schlafzimmer-Boudoir für Monte Carlo" im Salon des Artistes Décorateurs ausstellte, wurde es zwar in Frankreich kritisiert, aber von der holländischen Avantgarde bewundert.
Schon bei diesem Projekt wurde ihr Interesse für die Gestaltung des häuslichen Raums deutlich. In dem ihr zugeteilten Platz von 4,00 m mal 2,70 m richtete Eileen Gray ein ganzes Zimmer ein. Es wurden Stufen und Wände gebaut, die dann angestrichen wurden. Zu der Einrichtung gehörte vor allem ein großer Wandschirm, ein mit Fell bezogenes Sofa, welches auch als Bett benutzbar war, ein Schreibtisch aus schwarzem Lack, ein niedriger Tisch, einige Stühle und einige Teppiche. Die Wände waren weiß. Hinter dem Bett befanden sich dunkelrote und mattweiße Lackpaneele. Die Tür bestand aus dunkelbraunem und dunkelgoldenem Lack.
Für dieses Zimmer entwarf Eileen Gray verschiedene Lampen, wie z. B. eine Decken-lampe, eine Hänge- sowie eine Stehlampe. Der Entwurf des Schlafzimmers zeugte von Talent und Feingefühl. Hier klang bereits die Formensprache des Kubismus an. Bei einer Ausstellung holländischer Arbeiten kurze Zeit später war sie so beeindruckt, daß ihre eigene Ästhetik davon stark beeinflußt wurde. Eileen Grays Ideenaustausch mit der holländischen Avantgarde verlieh ihr den Mut, neue Wege einzuschlagen.
Besonders der holländische Architekt und Schriftsteller A. Boeken war von Eileen Grays Monte-Carlo-Raum fasziniert. Er bewunderte die abstrakte Form ihrer Möbel, ihre Arbeiten mit Lack und ihre Inneneinrichtung mit ihren einfachen Gegensätzen. Besonders lobte er die außerordentlichen Lampen mit ihrer mysteriösen Beleuchtung. Für ihn waren Eileens Lampen mehr als eine bloße Darstellung von Konstruktion und Technik. Die abstrakten Eigenschaften ihrer Möbel spiegelten die Forderungen der De-Stijl-Bewegung wider.
Eileen Gray wandte sich nun immer mehr der Architektur zu. Der junge Architekt Jean Badovici hatte einen entscheidenden Einfluß auf ihre Karriere. Badovici interessierte sich leidenschaftlich für die Architektur. Er erkannte in Eileen Gray die Frau mit einer großen künstlerischen Begabung und den nötigen finanziellen Mitteln, um seine Ideen in die Praxis umzusetzen. Durch die Bekanntschaft mit Badovici wurde Eileen entscheidend geprägt und lenkte ihr Leben in eine neue Richtung. Sie lernte durch ihn einige der wichtigsten Architekten des zwanzigsten Jahrhunderts kennen.
Bald war Eileen Gray über alle Trends der Architektur in Holland, Deutschland, Rußland, Frankreich, Belgien und den Vereinigten Staaten aufs beste informiert. Lebhaft wurden die unterschiedlichsten Richtungen - Konstruktivismus, De-Stijl, Bauhaus usw. - diskutiert.
Die Beschäftigung mit der Architektur veranlaßte Eileen, nach neuen und geeigneteren Materialien für ihre Möbel zu suchen. Sie wandte sich der Lackkunst ab und verwendete zunehmend Stahlrohr und exotische Hölzer. Es entstand der Entwurf eines Architektenschranks aus Sykomore mit Stahlchromgriffen. Hinter der einfachen Form verbarg sich ein raffiniertes System. Die herausschwenkbaren Schubladen hatten verschiedene Größen.
1924 erschien in der holländischen Zeitschrift Wendingen ( Der Wendepunkt ) ein ausführlicher Bericht von Jean Badovici über die Kunst von Eileen Gray. Er schrieb: "Eileen Gray weiß, daß unsere Zeit mit neuen Lebensgewohnheiten auch ein neues Lebensgefühl mit sich bringt." (vgl. Peter Adam, Seite 164) Er stellt Eileen Gray als eine meisterhafte Künstlerin des Modernismus dar.
Alle ihre Arbeiten zeugen von eigener poetischer Kraft, Begeisterung, Gefühlsstärke und hoher technischer Virtuosität. Sie schätzt eine Architektur, in der der starke Wille des modernen Menschen zum Ausdruck kommt. Eileen will nicht die natürliche Form schlechthin zeigen, sondern das geometrische Äquivalent dazu finden. Die Schönheit ihrer Arbeiten resultiert aus einer schöpferischen und lyrischen Begeisterung, die ihren Objekten diese vollkommene Einheit gibt. Der Künstlerin ist es gelungen, daß sich die äußere Form im Gleichklang mit dem inneren Rhythmus befindet.Ihre abstrakten geometrischen Formen, machen den Reiz moderner Möbel aus. Sie ordnet die Stücke einander zu, so daß die Umrisse jedes einzelnen Stückes keine Grenzen bilden.
Ihre Kunst ist Ausdruck einer Sensibilität.
Gemeinsam mit Badovici hat Eileen Gray auch mehrere Reisen unternommen, um weitere Beispiele moderner Architektur zu studieren. Ihre gesammelten Ideen setzte sie in der Konzeption ihres ersten Hauses um. Von 1926 bis 1929 beschäftigte sie sich mit dem Entwurf von "E-1027 Maison en Bord de Mer" in Roquebrune bei Monte Carlo im Süden von Frankreich.
Das Haus war nicht allzu groß. Bei der Gestaltung der Räume kam es der Architektin vor allem auf Helligkeit, Geräumigkeit und Modernität an. Eileen Gray entwarf für dieses Projekt mehrere Möbelstücke aus Stahlrohr. Stahlrohr galt als das fortschrittlichste Material auf dem Markt. Sie benutzte es z. B. für die Gestelle von Sesseln und Tischen. Stahlrohr wurde von der Künstlerin auf eine sehr spielerische und phantasievolle Art und Weise eingesetzt. Eileen Gray verwendete die verschiedensten Industrieprodukte. Vor allem vermied sie eine kalte, mechanistische Ästhetik. Eileen Grays Stahlrohrsessel unterscheiden sich durch ihren Humor und ihre Leichtigkeit von dem viel ernsthafteren Bauhaus-Design. So entwarf z. B. Mies van der Rohe perfekt proportionierte, kühl-elegante Stühle. Die Entwürfe von Eileen Gray waren durch die Schönheit ihrer Form kennzeichnend.
Sie entwarf z. B. originelle, asymmetrische Stühle mit nur einer Armlehne ("Nonkon-formist-Stühle"). Möbelstücke, wie z. B. der "Transat"-Stuhl und der verstellbare Bettisch "E-1027", die für dieses Projekt entworfen wurden, gehören zu den interessantesten Arbeiten von Eileen Gray.
Von dem "Transat"-Stuhl gibt es mehrere Versionen. Der Stuhl in lackierter Version, welcher in den zwanziger Jahren konzipiert wurde, spiegelt die Originalität und Phantasie der Künstlerin wieder. Es ist Eileen Gray gelungen, theoretische Überlegungen, lebendige Funktionen und die Ergonomie des häuslichen Lebens, praktisch umzusetzen. Die Grundkonstruktion des Stuhls stützt sich auf den Teil, der die tragende Struktur ausmacht. Der Stuhl spart mit Eleganz. Vielmehr soll er den Bedürfnissen des Sitzenden gerecht werden. Hierarchische Funktionen werden nicht mehr beachtet.
Der "Transat"-Stuhl vereinigt in sich Eileen Grays anfängliche Vorliebe für kostbare Materialien bis zu ihrem späteren Funktionalismus. Die verschiedenen Arten der Stühle reichen von einfachen, funktionalen Holzgestellen und Stoffbezügen bis zu spiegelglatten Lackrahmen. Sie können schlicht und zweckmäßig oder auch raffiniert und exklusiv wirken.Eileen Grays "Transat - Stuhl" fand sogar im Palast des Maharadschas von Indore im Schlafzimmer einen Platz.
Ihr einfallsreicher Beistelltisch "E-1027" , der nach dem Haus benannt wurde, besaß einen Fuß, der unter das Bett paßte und eine Platte, die sich wie ein Tablett über das Bett schieben ließ. Die runde Tischplatte war in der Höhe verstellbar. Sie wurde von einem vertikalen Chromgestell gestützt, welches als Griff und Gleitrohr diente. Vor allem war der Stuhl sehr leicht, standfest und einfach zu trans-portieren. Der Entwurf von "E-1027" wurde ein Erfolg, weil er ein einheitliches Konzept aufwies.
Eileen Gray wurde 1929 Gründungsmitglied der "Union des Artistes Modernes", UAM. Hierbei handelte es sich um eine Gruppe französischer Künstler und Designer, die sich dem Modernismus verschrieben hatten.
1930 zeigte sie auf der ersten Ausstellung der Union des Artistes Modernes die Pläne für "E-1027". Eileen Gray konnte auch nach der Fertigstellung von "E-1027" ihre künstlerischen Fähigkeiten für modernistische Architektur und Inneneinrichtung unter Beweis stellen. So beschäftigte sie sich z. B. zwischen 1930 und 1931 mit dem Entwurf und der Möblierung eines kleinen Ateliers in der Rue Chateaubriand für Badovici. Sie schuf auf kleinstem Raum ein bequemes, stilvolles und funktionales Zuhause.
Von 1932 bis 1934 beschäftigte sich Eileen Gray mit dem Entwurf ihres eigenen Hauses "Tempe à Pailla" in Südfrankreich am Mittelmeer. Noch während ihrer Arbeit an dem Projekt "E-1027" hatte sie ein Stück Land in Castellar gekauft. Weiterhin erwarb sie zwei weitere angrenzende Grundstücke. Von ihrem Gelände hatte sie sowohl einen Ausblick auf die Alpen als auch zum Meer. Die Künstlerin legte viel Wert auf eine schöne Aussicht.
Nach einigem Planen und Entwerfen holte sich Eileen 1932 eine offizielle Baugenehmigung für einen Neubau ein. Die drei vorhandenen Wasserreservoirs zog sie mit in ihr Projekt ein. Die Künstlerin war darauf fixiert, ein eigenes Haus zu bauen. Dieser Bau war regelrecht eine Herausforderung für sie. Ihr Ziel bestand vor allem darin, einen dramatischen Dialog zwischen dem Haus und seiner Umgebung zu schaffen. Das Haus, welches auf schwierigem, felsigem Terrain errichtet werden mußte, sollte sich stark von seiner Umgebung abheben-.
Mit nur wenig mehr als 90 qm Wohnraum handelte es sich um ein viel kleineres Haus, als bei "E-1027". Das 21 qm große Wohnzimmer erweiterte sie durch eine große Terrasse. Den ersten Stock des Hauses erreichte man über eine Außentreppe und eine Brücke, die beide aus Beton bestanden. Sie ermöglichten einen direkten Zugang zum Garten. Der erste Stock bestand aus zwei kleinen Schlafzimmern und einem Eßzimmer. Das Untergeschoß verfügte über ein weiteres drittes Schlafzimmer. Wie bei "E-1027" wurde sie vom Schiffsbau inspiriert. So ragte ein Flaggenmast aus Holz, mit einer Höhe von 4,80 Metern von der Brücke bis zum Dach.
Das Innere des Hauses wurde von der Künstlerin recht einfach eingerichtet. Neben dem großen Wohnzimmer befand sich das Eßzimmer, dahinter zwei Schlafzimmer, ein Badezimmer und eine Küche mit direktem Zugang nach draußen. Ähnlich wie in "E-1027" lag das Wohnzimmer gegen Süden, und die Schlafzimmerfenster waren gegen Osten orientiert. gemacht hatte, zurückgreifen. Die Künstlerin entwarf aber auch die gesamte Inneneinrichtung für ihr Haus. Ihren Ideen waren keine Grenzen gesetzt. So experimentierte sie mit einem kippbarem Garagentor, mit "eigenartigen Türen" und sogar mit einigen Schiebefenstern, die ihr Le Corbusier empfohlen hatte.
Dieses Projekt war wieder ein Beweis für ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten als Architektin. So verwendete sie neue Gestaltungsmittel, erreichte eine Ausgewogenheit zwischen dem Innen und Außen und schaffte eine bemerkenswerte Wechselwirkung zwischen den verschiedenen Funktionen der Räume. Für ihr Haus entwarf die Architektin jedes Möbelstück selbst. Sie verstand es, diese Möbel perfekt in die Architektur mit einzubinden. So nutzte sie z. B. Schränke aus Metall gleichzeitig als Trennwände. Ihre entworfenen Möbel waren mehr als ein bloßes Objekt. Viele von ihnen konnten mehrere Funktionen gleichzeitig erfüllen. So entstanden wechselvolle Raumbilder.
Eileen Gray gelang es, jede Ecke einfallsreich auszunutzen. Ihr Ziel war, sowohl Zweckmäßigkeit, als auch Bequemlichkeit zu schaffen. Ihre Kunst bestand darin, jeden Gegenstand phantasievoll zu gestalten. Dabei vermied sie den Eindruck von Kostbarkeit und Luxus.
Eileen Grays künstlerisches Können zeichnete sich dadurch aus, gewöhnliche Dinge außergewöhnlich erscheinen zu lassen. Niemals legte sich die Architektin aber auf einen bestimmten Stil oder eine bestimmte ästhetische Ausprägung fest. Für Eileen war es von großer Bedeutung, möglichst das natürliche Licht zu nutzen, was ihr auch meisterhaft gelang. So entwarf sie in ihrem Schlaf-zimmer eine Scheibe über einer &Öumlffnung in der Decke. Vom Bett aus konnte man durch das Drehen der Metallscheibe das einfallende Licht regulieren. Man konnte sogar den Effekt einer Sonnenfinsternis simulieren. Durch bewegliche Schirme oder rotierende Scheiben steuerte sie auch genauso einfallsreich das künstliche Licht. Eileen Grays Erfindungen waren meist von praktischer Bedeutung.
In einem Notizbuch, welches erhalten geblieben ist, schrieb die Künstlerin: "Arbeite oft mit der Psychologie des Lichtes. Bedenke, in unserem Unterbewußtsein wissen wir, daß das Licht von einem Punkt kommen muß, wie Sonne, Feuer usw. Ein Bedürfnis, das tief in uns verwurzelt ist. Hat man das erkannt, erklärt sich der Eindruck des Mißvergnügens, den indirektes Licht schafft. Vergrößere das Licht, erweitere die Strahlen, die von einem Punkt kommen, kapsle sie nicht ein..." (Peter Adam : Eileen Gray; Seite 285 )
Ihr Projekt in Castellar wirkte gegenüber "E-1027" strenger und nicht so verspielt. Es gab auch Unterschiede in den Entwürfen ihrer Möbel. Für Castellar verwendete sie einfache Strukturen und das Material war weniger edel.
Mit diesem Projekt wollte Eileen Gray Wertmaßstäbe für das moderne Wohnen setzen. Die Möbel sollten also an erster Stelle Zweckmäßigkeit und verschiedene Verwendungs-möglichkeiten aufweisen. Sie konnten verändert und angepaßt werden. Eileens Haus "Tempe à Pailla" ist ganz auf ihre eigenen Bedürfnisse zugeschnitten. Es spiegelt ihren besonderen Charakter wider. Das eigene Haus bot ihr die Möglichkeit, sich zu entspannen, Gäste zu empfangen oder darin zu arbeiten. Ihre Entwürfe für die Häuser "E-1027" und "Tempe à Pailla" sind zwei hervorragende Beispiele moderner Architektur, in denen Zweck und Form zur Harmonie gebracht wurden. Sie zeigen ihre künstlerischen Fähigkeiten als Architektin. Mit viel Geschmack und Sensibilität konnte Eileen Gray die Prinzipien der beginnenden Moderne anwenden.
Heute gelten ihre beiden Werke als zukunftsweisende Beispiele im Geiste des Modernismus. Auf der Internationalen Ausstellung in Paris von 1937 erhielt Eileen Gray von Le Corbusier das Angebot, in seinem Pavillon des Temps Nouveaux, ihre Arbeiten auszustellen. Sie zeigte den Entwurf eines Ferienzentrums, das jedoch nie gebaut wurde. Nach dieser Ausstellung zog sich Eileen Gray endgültig zurück und lebte abwechselnd in Paris und Südfrankreich. Sie beschäftigte sich nur noch mit kleineren Entwürfen für Teppiche und Einrichtungsgegenstände.
6. Späte Anerkennung
Als der amerikanische Sammler Robert Walker 1970 längst vergessene frühe Lackarbeiten von der Architektin und Designerin entdeckte, interessierte man sich wieder für ihre Werke. Die Kraft und Originalität ihrer Vision wurde neu entdeckt. Am 8. November 1972 wurden im berühmten Pariser Auktionshaus Hôtel Drouot Art-Déco-Möbel des verstorbenen Jacques Doucet versteigert. Unter den zu versteigernden Möbelstücken befand sich auch der Wandschirm "Le Destin".
Nach 35 Jahren erschien jetzt wieder der Name Eileen Gray in Zeitungen wie Le Monde und der Londoner Times. Kunstsammler begannen, sich erneut für die Künstlerin zu interessieren. "Eileen Gray war wieder gefragt" In ihren letzten Lebensjahren würdigte man ihre Werke durch Ausstellungen in Paris, London, Los Angeles, Brüssel, Wien und New York. Eileen Gray hatte die große Gelegenheit, die Renaissance ihrer Möbel aus den zwanziger Jahren noch in den Siebzigern mitzuerleben. Sie ließ sich von ihrem späten Ruhm nicht allzu stark beeindrucken und sah der Versteigerung ihrer Möbel zu außergewöhnlich hohen Preisen eher mit einiger Skepsis zu. Dennoch freute sie sich auch über die Beachtung, die sie aufgrund ihrer vielfältigen Kunstwerke fand.
Man verlieh der irischen Künstlerin Ehrentitel in London und in ihrer Heimat. So wurde Eileen Gray 1972 von der Royal Society of Art in London zum "Royal Designer for Industry" ernannt. Hierbei handelt es sich um eine Auszeichnung, die nur auf 70 Personen beschränkt ist und gestattet, die Abkürzung RDI hinter seinen Namen zu setzen. Vom Royal Institute of the Architects of Ireland wurde sie im Jahre 1973 zum Ehrenmitglied in "Anerkennung ihrer hervorragenden Beiträge zur Entwicklung der modernen Architktur und des Designs" gewählt. In einem Brief schrieb sie: "Ich fühle mich dieser Ehre nicht würdig, und ich bin bewegt, daß mir am Ende meines Lebens eine solche Auszeichnung zuteil wird. Aber ich nehme sie mit Dankbarkeit an, als eine Huldigung des irischen Volkes, und ich bin bemüht, mich dieser Ehrung durch zukünftige Anstrengungen würdig zu zeigen".
Zu einem früheren Zeitpunkt wären ihr diese Ehrungen nützlich gewesen, um ihre Karriere als Architektin aufzubauen und einige ihrer Projekte zu realisieren. Aber da blieben sie aus. Jetzt interessierte sich Eileen Gray mehr für die Ausstellungen ihrer Werke, als für die offiziellen Ehrungen. Als 1972 das Royal Institute of British Architects auf sie aufmerksam wurde, widmete es ihr eine Ausstellung, ihre erste in England.
7. Epilog
Am 31. Oktober 1976 starb Eileen Gray im Alter von 98 Jahren. Sie wurde am 5. November 1976 auf dem Pariser Friedhof Père Lachaise beerdigt.
1987 nahm das Museum of Modern Art in New York den "Adjustable Table E 1027" von Eileen Gray mit in seine Design-Sammlung auf. Bei einer Auktion im Oktober 1991, bei der das Mobilar von Roquebrune versteigert wurde, sicherte sich das Musée d' Art Moderne in Paris einen "Transat"-Stuhl. Jenes Objekt von nationalem und kunsthistorischem Interesse, soll an eine Künstlerin erinnern, die zu ihrer Lebenszeit verkannt worden war. Heute wird die irische Künstlerin Eileen Gray überall auf der Welt von Architekten und Designern hoch geschätzt.
8. Persönliche Stellungnahme
Je mehr ich mich mit der Ausarbeitung dieses Referats beschäftigt habe, desto interessanter erschien mir die irische Designerin und Architektin. Für mich sind nicht nur ihre künstlerischen Arbeiten von Bedeutung, sondern auch ihre persönliche Einstellung zum Leben. Ich bewundere die Künstlerin besonders deshalb, weil sie solche künstlerischen Leistungen, in einer Zeit, in der Frauen in ihrer beruflichen Entwicklung besonders stark eingeschränkt waren, vollbracht hat.
Ich glaube vor allem durch ihren großen Drang nach Unabhängigkeit und Freiheit sowie durch ihre Zielstrebigkeit ist es Eileen Gray gelungen, ihr Leben nach eigenen Maßstäben zu führen. Sie hat andererseits ihren künstlerischen Arbeiten alles andere untergeordnet und somit auch nie eigene Familienverhältnisse kennengelernt. Aus meiner Sicht hat sie hervorragend Freiheit vorgelebt, doch in einer Art, wie es für die meisten Frauen nicht denkbar gewesen wäre. Sie hatte in der Gesellschaft einfach eine "Sonderstellung" gefunden, in der sie sehr glücklich war. Für mich ist Eileen Gray eine Frau, die genau wußte, was sie wollte. Sie hatte stets ein Ziel vor Augen und setzte dafür all ihre Kraft ein.
Ihre künstlerische Entwicklung von der Arbeit mit Lack bis hin zu Entwürfen für Häuser macht sie für mich zu einer meisterhaften Künstlerin. Sie verstand es, mit viel Phantasie und großer Begeisterung, ihren Arbeiten einen besonderen und unvergeßlichen Ausdruck zu verleihen.
Um schöpferisch zu sein, muß zuerst alles in Frage gestellt werden. Eileen Gray: "Ich glaube, daß dieser Grundgedanke die Quelle ihres Erfolges war. Wer etwas wirklich Neues schöpfen möchte, kann nicht auf Vorhandenem aufbauen. Eileen Gray hat es sich mit ihrer Haltung, Vorhandenes in Frage zu stellen, nicht einfach gemacht, doch ohne diese wäre sie nicht zu ihrem Ruhm gelangt. Ich finde, daß Eileen Gray auch in der heutigen Zeit gerade wegen ihrer inspirativen Denk- und Handelnsweise viele Anregungen für unser eigenes Leben geben kann."
Die Farbe Blau war Eileen Grays Lieblingsfarbe.
Quellenangabe:
Design von Thomas Hauffe (Dumont Schnellkurs)
Frauen im Design / Berufsbilder und Lebenswege seit 1900
Philippe Garner : Eileen Gray / Designer und Architekt
Peter Adam : Eileen Gray / Architektin / Designerin