Humboldt Universität zu Berlin 18.11.2004
Institut für
Erziehungswissenschaften
SE Computer in der Schule
Dozent: Prof. Dr. Dieter
Schaale
Referent: Matthias Plischke
WS 2004/2005
Edutainment (Schulmeister,
Rolf)
è
“wissenschaftliche“
Lernprogramme
Phantasie (Schulmeister,
Rolf)
è “didaktische Phantasie“ um Lerninhalte anschaulich, motivierend zu vermitteln
è
CUL allein macht
Pädagogen nicht besser
Pragmatik (Schulmeister,
Rolf)
è
viele Programme sehr
beschränkt einsetzbar, Interaktion wenig auf Schüler/Lerninhalt zugeschnitten
Infotainment
(Schulmeister, Rolf)
· Konzeption: Lern- oder Forschungsgemeinschaften
è
Fazit: Projekt
erfolgreich
è
alle Studenten hatten
“ähnliche“ Erkenntnisse
è
positiv:
unterschiedliche Standpunkte
è
Ein komplexes Thema
konnte erfolgreich vermittelt werden, ohne das die Studenten nur einer
Sichtweise (der des Professors) ausgesetzt waren.
Edutainment &
Infotainment (Schulmeister, Rolf)
Konsequenzen der Informationstechnik (Haefner)
· verzicht auf den Menschen als “kognitive Maschine“
è Automatisierung in allen Bereichen der Wirtschaft
· Schlüsselrolle der multimedialen Systeme:
è unmittelbarer
Zugang zur informationellen Umwelt für jedermann
· Viele Qualifikationen des Bildungswesens sind billiger, zuverlässiger, schneller durch Informationstechnik realisierbar.
· zunehmende Anzahl von Menschen, die unter Nutzung alten Wissens neues “generieren“
è Erzeugen einer informationellen Umwelt, welche vom einzelnen nur bruchstückhaft wahrgenommen werden kann
è fragmentiertes,
unvollständiges, mißinterpretiertes Wissen
Aufgaben für eine zukünftige Bildungspolitik
(Haefner)
· Schule muß frühzeitig “Denkwerkzeuge“ integrieren (4./5. Klasse)
· Bildungswesen muß sich intensiv an Organisation der informationellen Umwelt beteiligen
· Ständige curriculare Revision notwendig
· “Denkwerkzeuge“ als “Lernwerkzeuge“ nutzen
· Das Bildungswesen muß sich besser als bisher zu verkaufen lernen.
Fragen für das Orientierungspraktikum
Wie könnte ein praktischer Unterricht für einzelne Schulfächer unter Verwendung von Multimedia aussehen?
Ist Multimedia außerhalb des privaten Bereichs überhaupt attraktiv?
Welche “medialen Kompetenzen“ bringen Schüler heutzutage bereits mit?
Inwieweit variieren diese Kompetenzen?
Kann Multimedia auf Dauer Motivation aufrechterhalten?
Wie stark sollten neue Medien in den Unterricht einbezogen werden?
Was halten Schüler von diesen neuen Unterrichtsformen?
Wie kann der Lehrende multimediales Lernen kontrollieren und überprüfen?
Wie hat sich Lernen und Unterricht im Vergleich zu früher durch die neuen Medien bereits verändert?
Welche Tendenzen sind hierbei erkennbar?
Bringt Multimedia bessere Lernerfolge?
Literatur:
Schulmeister, Rolf: Grundlagen hypermedialer Lernsysteme, R. Oldenbourg Verlag, München, Wien 1997
Issing, Ludwig/Klimsa, Paul
(Hrsg.): Information und Lernen mit Multimedia, Weinheim 1997